Gemeinschaftspraxis für Plastische Chirurgie

Dr. med. Gisbert Holle & Dr. med. Alberto Peek

EinfĂĽhrung

Die Medizingeschichte kennt die Plastische Chirurgie bereits seit etwa 2.700 Jahren. Es gibt Hinweise darauf, dass in Indien seinerzeit erstmals Rekonstruktionen der Nase vorgenommen wurden.

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Seither übt die Möglichkeit durch chirurgische Eingriffe Defekte der menschlichen Körperoberfläche zu "korrigieren" eine große Faszination aus. Besonders in der heutigen Zeit, in der die Grenzen zwischen rekonstruktiver und ästhetischer Chirurgie nicht immer deutlich sind, ist der nachgewiesene Standard der fachärztlichen Ausbildung von besonderer Bedeutung. Nicht jeder Arzt, der derartige Eingriffe anbietet, bzw. sich Schönheitschirurg nennt, erfüllt die von Verbandsseite festgelegten Kriterien der Qualifikation.

Plastische Chirurgen allerdings, die Mitglieder in einem der Fachverbände, der DGPRĂ„C, bzw. der VDĂ„PC, dem Fachverband der Ă„sthetisch-Plastischen Chirurgen sind, besitzen dank der hochkarätigen Aus- und Fortbildungsveranstaltungen (z.B. der Ă„sthetisch-Plastische Operationskurs während der Kongresse von DGPRĂ„C und VDĂ„PC im Herbst 2001 in Frankfurt am Main) beider Verbände die entsprechende Qualifikation.

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Ein weiteres Kriterium fĂĽr die fachspezifische Qualifikation ist der Nachweis, dass der betreffende Arzt bereits zehn Jahre lang plastisch-chirurgische Eingriffe vorgenommen hat.

Die Plastische Chirurgie ist nicht aufteilbar. Nach der Definition der DGPRĂ„C wird die Plastische Chirurgie von vier Säulen getragen. Die vier Säulen der Plastischen Chirurgie sind demnach:

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Dagegen stellen die Mikrochirurgie, die Laserchirurgie und die Endoskopie methodisch-technische Besonderheiten dar, die in allen vier Bereichen einsetzbar sind. Diese sind im Einzelnen unverzichtbar, ergänzen sich methodisch und bilden das Gesamtgebäude der Plastischen Chirurgie.

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